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CNG-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403946-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CNG-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403946-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CNGA1 kodiert die Alpha-Untereinheit des zyklischen Nukleotid-gesteuerten Kanals der Stäbchenphotorezeptoren (CNG-1), einen zentralen Effektor der Phototransduktionskaskade in retinalen Stäbchen. CNG-1 bildet einen durch cGMP regulierten Kationenkanal, der lichtgetriebene Änderungen des cGMP-Spiegels mit dem Membranpotenzial verknüpft und so den Na⁺/Ca²⁺-Einstrom sowie nachgeschaltete Ca²⁺-abhängige Signalwege steuert, die die visuelle Adaptation und Erholung prägen. Über diesen Signalweg ist CNGA1 mit Prozessen des cGMP-Stoffwechsels und der Ca²⁺-Homöostase integriert, die die Stäbchenfunktion beim Sehen unter schwachen Lichtbedingungen aufrechterhalten. Genetische Störungen oder Funktionsdefekte von CNGA1 sind mit Phänotypen erblicher retinaler Degeneration assoziiert, was seine Relevanz für mechanistische Studien der Stäbchenphysiologie und krankheitsbezogener Signalveränderungen unterstreicht.
CNG-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CNGA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CNGA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CNGA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CNGA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.