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CLIC5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405918-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLIC5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405918-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLIC5 (chloride intracellular channel 5) ist ein Mitglied der CLIC-Familie metamorpher Proteine, die mit intrazellulären Membranen und dem kortikalen Aktin-Netzwerk assoziieren können und so die Ionenhomöostase und die Zellarchitektur unterstützen. In menschlichen Geweben ist CLIC5 in spezialisierten Epithelien und Sinneszellen angereichert, wo es zur Organisation von Membran und Zytoskelett, zur mechanosensorischen Funktion sowie zum regulierten Transport an apikalen Zelloberflächen beiträgt. Über diese Funktionen ist CLIC5 an Prozessen wie Zytoskelett-Umbau, Aufrechterhaltung der Zellpolarität und Regulation von Ionenkanälen beteiligt, die die Eigenschaften epithelialer Barrieren und die sensorische Signaltransduktion prägen. Veränderte CLIC5-Funktion und -Expression wurden mit Phänotypen in inneren Ohr-Haarzellen und glomerulären Strukturen der Niere in Verbindung gebracht, was CLIC5 für die Erforschung von Mechanismen relevant macht, die sensorischen Defiziten und proteinurischen Nierenerkrankungs-Pathways zugrunde liegen.
CLIC5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLIC5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLIC5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLIC5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLIC5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.