Date published: 2026-9-6

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Clathrin Light Chain A/CLTA CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403962-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Clathrin Light Chain A/CLTA CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Clathrin Light Chain A/CLTA CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Clathrin Light Chain A/CLTA CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Clathrin Light Chain A/CLTA CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CLTA-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Clathrin Light Chain A/CLTA CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403962-ACT
    20 µg
    $397.00

    CLTA kodiert die Clathrin-Leichtkette A, eine zentrale akzessorische Untereinheit des Clathrin-Mantels, die während der clathrinvermittelten Endozytose den Aufbau und die Dynamik von Clathrin-Triskelions reguliert. Durch die Modulation der Mantelstabilität und der Interaktionen mit Adapterproteinen unterstützt CLTA die Internalisierung von Rezeptoren, das Recycling synaptischer Vesikel sowie den Transport zwischen der Plasmamembran und endosomalen Kompartimenten. Diese Prozesse beeinflussen den Signalumsatz von Wachstumsfaktorrezeptoren und Nährstofftransportern und verknüpfen die CLTA-Funktion mit Signalwegen, die die Membranhomöostase und die intrazelluläre Sortierung steuern. Fehlregulierter endozytotischer Transport und Störungen des Clathrin-Netzwerks werden häufig in Kontexten wie Neurobiologie, Infektionsbiologie und onkogenem Rezeptor-Signaling untersucht, in denen veränderte Aufnahme oder verändertes Recycling das Zellverhalten umformen kann.

    Clathrin Light Chain A/CLTA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CLTA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Clathrin Light Chain A/CLTA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CLTA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CLTA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Clathrin Light Chain A/CLTA-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CLTA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Clathrin Light Chain A/CLTA-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Clathrin Light Chain A/CLTA-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CLTA-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.