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cHMGCS CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-417181 | 20 µg | $397.00 |
HMGCS1 kodiert die zytosolische 3‑Hydroxy‑3‑methylglutaryl‑CoA‑Synthase (cHMGCS), ein Schlüsselenzym des Mevalonatwegs, das die Bildung von HMG‑CoA aus Acetoacetyl‑CoA und Acetyl‑CoA katalysiert. Dieser Schritt unterstützt die Biosynthese von Sterolen und Isoprenoiden und verknüpft die zelluläre Verfügbarkeit von Acetyl‑CoA mit der Cholesterinproduktion sowie der prenylierungsabhängigen Signalübertragung. Die Aktivität von HMGCS1 ist eng in Programme der Lipidhomöostase und in die Feedback‑Regulation der Expression metabolischer Gene eingebunden und beeinflusst dadurch die Membranbiogenese und das Redoxgleichgewicht. Eine Fehlregulation des Stoffflusses im Mevalonatweg wurde mit veränderter Proliferation, metabolischen Stressantworten und Phänotypen in Verbindung gebracht, die für die Forschung zu kardiovaskulären und neurodegenerativen Erkrankungen relevant sind.
Das cHMGCS CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des HMGCS1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des HMGCS1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von HMGCS1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die cHMGCS-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von HMGCS1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der cHMGCS-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.