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Cdc20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400583-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cdc20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400583-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDC20 kodiert Cdc20, einen zentralen Koaktivator des anaphase-promoting complex/cyclosome (APC/C), der die Signalübertragung des Spindelkontrollpunkts (spindle assembly checkpoint) mit dem ubiquitinvermittelten Abbau wichtiger mitotischer Regulatoren koordiniert, darunter Securin und Cyclin B1. Durch die Förderung eines rechtzeitigen Beginns der Anaphase und des Mitoseaustritts trägt Cdc20 zur Genauigkeit der Chromosomentrennung und zur allgemeinen genomischen Stabilität bei. Die Aktivität von CDC20 wird über Kontrollpunktproteine wie MAD2 und BUBR1 reguliert und ist damit an Zellzyklus-Überwachungswege gekoppelt, die Aneuploidie begrenzen. Eine dysregulierte CDC20-Expression oder Kontrollpunktkontrolle wird in verschiedenen Kontexten der Krebsforschung häufig mit proliferativen Phänotypen und chromosomaler Instabilität in Verbindung gebracht.
Cdc20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDC20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDC20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDC20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDC20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.