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Calpain 10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405032-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Calpain 10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405032-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CAPN10 kodiert Calpain 10, eine atypische, calciumregulierte Cysteinprotease, die an einer begrenzten Proteolyse beteiligt ist und dadurch Proteinumsatz, Zytoskelettdynamik und Signaltransduktion moduliert. Calpain 10 wird mit der mitochondrialen Homöostase, der Insulinsignalisierung und Stressantworten des Stoffwechsels in Verbindung gebracht und beeinflusst Prozesse wie die Glukoseverwertung und die zelluläre Anpassung an den Nährstoffstatus. Genetische Variationen und eine veränderte CAPN10-Aktivität wurden mit einer erhöhten Anfälligkeit für metabolische Phänotypen, einschließlich Insulinresistenz und Merkmalen im Zusammenhang mit Typ-2-Diabetes, assoziiert, was seine Relevanz für die Biologie metabolischer Erkrankungen unterstreicht. In zellulären Modellen wird eine Störung von CAPN10 genutzt, um die proteaseabhängige Regulation von Organellfunktionen, Stresssignalen und das Umverdrahten von Signalwegen zu untersuchen.
Calpain 10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CAPN10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CAPN10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CAPN10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CAPN10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.