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Calcyclin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404300-ACT | 20 µg | $397.00 |
S100A6 kodiert Calcyclin, ein kleines EF‑Hand‑Ca2+-bindendes Protein, das als Calciumsensor fungiert und dynamische Ca2+-Signale mit Veränderungen in Proteininteraktionen und im Zellverhalten verknüpft. Calcyclin interagiert mit Zytoskelett- und Membrantransportfaktoren wie Annexinen und kann den Umbau von Aktin, das Fortschreiten des Zellzyklus sowie stressresponsive Signalwege modulieren. Es wird häufig im Zusammenhang mit Proliferation, Migration und Differenzierung untersucht; dabei wurde eine veränderte S100A6-Expression in zahlreichen Tumorarten sowie beim fibrose- und entzündungsassoziierten Gewebeumbau beschrieben. Diese Eigenschaften machen S100A6 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um calciumabhängige Regulationsnetzwerke und deren Einfluss auf Zellzustandswechsel zu analysieren.
Calcyclin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen S100A6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Calcyclin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des S100A6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der S100A6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Calcyclin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native S100A6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Calcyclin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Calcyclin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem S100A6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.