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cadherin-8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401576-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cadherin-8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401576-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDH8 kodiert Cadherin-8, ein calciumabhängiges Zell-Zell-Adhäsionsmolekül aus der Familie der klassischen Cadherine, das selektive neuronale Erkennung und stabile interzelluläre Verbindungen unterstützt. Durch homophile Bindung und die Kopplung an Catenine trägt Cadherin-8 zur Organisation von Adherens Junctions, zum Umbau des Aktin-Zytoskeletts und zu kontaktabhängiger Signalübertragung bei, die das Neuritenauswachsen und die synaptische Konnektivität beeinflusst. Die CDH8-Aktivität greift in Signalwege ein, die die Gewebemorphogenese und den Aufbau neuronaler Schaltkreise steuern, wobei präzise Adhäsionsdynamiken für eine normale Entwicklung erforderlich sind. Eine veränderte CDH8-Expression oder genetische Variation wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was CDH8 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung von Mechanismen macht, die Adhäsion mit der Bildung neuronaler Netzwerke und der damit verbundenen Krankheitsbiologie verknüpfen.
cadherin-8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDH8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDH8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDH8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDH8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.