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CA II Double Nickase Plasmid (h) | sc-401059-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CA II Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401059-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Carbonanhydrase II (CA II), kodiert durch das menschliche Gen **CA2**, ist ein hochaktives zytosolisches Metalloenzym, das die reversible Hydratisierung von CO₂ zu Bicarbonat und Protonen katalysiert und damit die intrazelluläre pH-Regulation sowie den CO₂-/Bicarbonat-Transport unterstützt. Seine Aktivität ist mit Prozessen der Säure-Basen-Homöostase und des Ionentransports gekoppelt, unter anderem durch funktionelle Wechselwirkungen mit Bicarbonat-Transportern und protonenverarbeitenden Signal- und Transportwegen, wodurch Pufferkapazität und metabolischer Fluss beeinflusst werden. **CA2** wird breit exprimiert und häufig als Marker der Carbonanhydrase-Biologie in Erythrozyten, Niere und knochenrelevanten Zelltypen verwendet, in denen eine gestörte Bicarbonat-Chemie die Zellphysiologie verändern kann. Varianten oder eine veränderte Expression von **CA2** wurden mit Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts und Mineralisierungsphänotypen in Verbindung gebracht, was diesen Genort für mechanistische Studien zu pH-abhängiger Signalgebung und Stoffwechsel besonders geeignet macht.
CA II Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.