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C19orf66 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-408037-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
C19orf66 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-408037-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
C19orf66 kodiert ein interferon-stimuliertes Protein (auch bekannt als Shiftless, SHFL), das die Replikation verschiedenster Viren einschränkt, indem es die Translation viraler RNA moduliert und die Anreicherung viraler Proteine verändert. Es ist an der angeborenen Immun-Signalgebung nachgeschaltet von Typ-I-Interferon beteiligt und trägt zu antiviralen Effektormechanismen bei, die den RNA-Stoffwechsel und die Proteinsynthese in infizierten Zellen umgestalten. C19orf66 wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die die RNA-Stabilität und die Translationskontrolle steuern, und seine Aktivität überschneidet sich mit zellulären Stressantworten, die Wirt–Pathogen-Interaktionen beeinflussen. Eine Fehlregulation interferon-stimulierter Gen-Netzwerke, einschließlich C19orf66, ist relevant für Untersuchungen zu chronischer Entzündung, viraler Anfälligkeit und immunassoziierten Krankheitsphänotypen.
C19orf66 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen C19orf66-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
C19orf66 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des C19orf66-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der C19orf66-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen C19orf66-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native C19orf66-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von C19orf66-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des C19orf66-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem C19orf66-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.