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BPTF Double Nickase Plasmid (m) | sc-431488-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BPTF Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431488-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Bptf kodiert den Bromodomain- und PHD-Finger-Transkriptionsfaktor (BPTF), eine zentrale Untereinheit des NURF-Chromatin-Remodeling-Komplexes, der Histonmarkierungen erkennt und die Nukleosomenpositionierung reguliert, um die Genexpression zu steuern. In Mauszellen trägt BPTF zu Transkriptionsprogrammen bei, die Proliferation, Linienfestlegung und Entwicklungsmusterbildung kontrollieren, indem es die Chromatinzugänglichkeit an Promotoren und Enhancern koordiniert. Über seine Bromodomäne und den PHD-Finger integriert BPTF epigenetische Signale in Transkriptionsfaktor-Netzwerke und beeinflusst dadurch Prozesse wie die DNA-abhängige Transkription und die Chromatinorganisation. Eine fehlregulierte BPTF-Aktivität wird mit veränderten Chromatinzuständen und aberranten Transkriptionsmustern in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und andere Erkrankungen mit epigenetischer Fehlregulation relevant sind.
BPTF Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Bptf-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Bptf abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Bptf-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Bptf-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.