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beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419239-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419239-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Atp1b3 kodiert die β3‑Untereinheit der Na⁺/K⁺‑ATPase, einer heteromeren P‑Typ‑ATPase, die transmembrane Na⁺‑ und K⁺‑Gradienten aufrechterhält, welche für das RuheMembranpotenzial, das osmotische Gleichgewicht und den sekundär aktiven Transport essenziell sind. Durch die Sicherung der Ionenhomöostase beeinflusst ATP1B3 Prozesse wie die Regulation des Zellvolumens, den epithelialen Transport und die Erregbarkeit und kann Signalnetzwerke modulieren, die an das Membranpotenzial und die ionenabhängige Kinaseaktivität gekoppelt sind. Die β‑Untereinheit trägt außerdem zur korrekten Assemblierung, zum Transport (Trafficking) und zur Membranstabilität des Pumpenkomplexes bei und prägt damit über den ATP‑abhängigen Ionentransport den zellulären Energiebedarf. Eine fehlregulierte Na⁺/K⁺‑ATPase‑Funktion ist in Modellen neurologischer Störungen sowie in der kardiovaskulären und renalen Physiologie und bei entzündungsassoziierten Phänotypen relevant, wodurch Atp1b3 einen nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien in Mausmodellen darstellt.
beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Atp1b3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Atp1b3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Atp1b3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Atp1b3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des beta 3 Sodium Potassium ATPase/ATP1B3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Atp1b3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.