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BACE Double Nickase Plasmid (m) | sc-423847-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BACE Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423847-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Bace1** kodiert die β-Site-Amyloid-Precursor-Protein-spaltende Enzym 1 (**BACE**), eine Aspartylprotease, die die amyloidogene Prozessierung von APP einleitet, indem sie das **C99-Fragment** erzeugt, das anschließend durch die **γ-Sekretase** weiter gespalten wird. Die BACE-Aktivität ist mit dem endosomalen Transport und der regulierten intramembranären Proteolyse verknüpft und trägt zur Proteostase sowie zum Umsatz von Membranproteinen in Neuronen und anderen Zelltypen bei. Eine veränderte **Bace1**-Expression oder -Aktivität wurde mit der Produktion von Amyloid-β und synaptischer Dysfunktion in Zusammenhang gebracht, weshalb **Bace1** ein häufig genutztes Ziel für mechanistische Studien zu neurodegenerationsrelevanten Signalwegen ist. Die experimentelle Modulation von **Bace1** unterstützt die Untersuchung der Dynamik der APP-Prozessierung, der endolysosomalen Funktion und nachgeschalteter Signaländerungen in zellulären Systemen und Mausmodellen.
BACE Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Bace1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Bace1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Bace1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Bace1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.