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ATP5G1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416816-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATP5G1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416816-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP5G1 kodiert eine in den Mitochondrien lokalisierte Untereinheit des F0-Sektors der ATP-Synthase (Komplex V), die zur Protonentranslokation und zur effizienten ATP-Produktion durch oxidative Phosphorylierung beiträgt. Indem ATP5G1 die Kopplung der Elektronentransportkette an die ATP-Synthese unterstützt, beeinflusst es das mitochondriale Membranpotenzial, die zelluläre Energiehomöostase und nachgeschaltete Prozesse wie das Management reaktiver Sauerstoffspezies und die Anfälligkeit für Apoptose. Störungen der ATP-Synthase-Funktion und breiterer OXPHOS-Signalwege werden mit Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion in Verbindung gebracht, die für Neurodegeneration, kardiometabolischen Stress und die bioenergetische Umprogrammierung von Krebszellen relevant sind. Als Kernkomponente der mitochondrialen Energiewandlung wird ATP5G1 häufig in Zusammenhängen wie metabolischer Reprogrammierung, Anpassung an Hypoxie und mitochondrialer Qualitätskontrolle untersucht.
ATP5G1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP5G1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP5G1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP5G1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP5G1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.