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ATAD5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405654-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATAD5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405654-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATAD5 (ATPase-Familie AAA, Domäne-enthaltendes Protein 5) ist ein zentraler Regulator der Genomstabilität, der in der Postreplikationsreparatur wirkt, indem es das Ablösen von PCNA vom Chromatin erleichtert und die Progression der Replikationsgabel sowie deren Erholung nach DNA-Schäden koordiniert. Es agiert an der Schnittstelle zwischen DNA-Replikation und DNA-Schadentoleranzwegen, einschließlich Template Switching und Translesionssynthese, und begrenzt dadurch replikationsassoziierte Mutagenese. Durch seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Replikationstreue und der Verhinderung chromosomaler Instabilität ist ATAD5 mit Mechanismen verknüpft, die für die Tumorentstehung und andere Krankheitsbilder relevant sind, die durch defekte DNA-Reparatur und Replikationsstress getrieben werden.
ATAD5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATAD5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATAD5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATAD5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATAD5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.