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APP/Amyloid Precursor Protein Double Nickase Plasmid (m) | sc-419170-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
APP/Amyloid Precursor Protein Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419170-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *App* kodiert das Amyloid-Vorläuferprotein (APP), ein Typ-I-Transmembran-Glykoprotein, das durch das sekretorische und endozytotische System transportiert wird und dort das Auswachsen von Neuriten, die Synapsenbildung sowie die intrazelluläre Signalübertragung unterstützt. APP wird proteolytisch durch α-, β- und γ‑Sekretasen verarbeitet, wodurch es mit der regulierten intramembranären Proteolyse und der Entstehung bioaktiver Fragmente verknüpft ist, die die neuronale Homöostase beeinflussen. Seine Prozessierung steht in Wechselwirkung mit Membrantransport, der Organisation von Lipid-Rafts und calciumabhängigen Signalwegen und wird häufig im Kontext neurodegenerativer Prozesse untersucht. Eine fehlregulierte APP-Spaltung und eine veränderte Fragmentbildung sind zentrale Themen der mechanistischen Forschung zur Amyloidbiologie, Neuroinflammation und synaptischen Dysfunktion in Alzheimer-Modellen.
APP/Amyloid Precursor Protein Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des App-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von App abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die App-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit App-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.