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apoC-III Double Nickase Plasmid (m) | sc-419165-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Apoc3** kodiert **Apolipoprotein C-III (apoC-III)**, ein sezerniertes Apolipoprotein, das mit triglyceridreichen Lipoproteinen assoziiert ist und die Verarbeitung von Plasmalipiden moduliert. apoC-III beeinflusst die lipoproteinlipaseabhängige Hydrolyse von Triglyceriden sowie die hepatische Clearance von Remnant-Partikeln und ist damit mit Lipidtransport, Energiestoffwechsel und der endokrinen Regulation von Fasten‑/Nahrungsaufnahme‑Antworten verknüpft. Eine veränderte **Apoc3**-Expression wirkt sich auf die systemische Triglyceridhomöostase aus und wird häufig im Kontext dyslipidämieassoziierter metabolischer Phänotypen untersucht, darunter Insulinresistenz und Prozesse im Zusammenhang mit Fettleber. In Mäusen dient **Apoc3** zudem als Modelllokus, um sekretorische Signalwege von Hepatozyten, Lipoprotein-Remodeling und Gen‑Diät‑Interaktionen zu untersuchen.
apoC-III Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Apoc3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Apoc3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Apoc3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Apoc3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.