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Amylase Double Nickase Plasmid (h) | sc-400533-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Amylase 2a Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400533-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AMY2A kodiert die pankreatische α-Amylase, eine sekretierte Glykosidhydrolase, die die Verdauung von Nahrungsstärke einleitet, indem sie interne α-1,4-glykosidische Bindungen spaltet und dadurch Maltose sowie Oligosaccharide erzeugt. Ihre Expression ist eng mit der Identität azinärer Zellen und regulierten Sekretionsprogrammen verknüpft und in exokrine Pankreas-Signalwege eingebettet, die die Nährstoffverarbeitung und die Homöostase von Verdauungsenzymen unterstützen. AMY2A wird häufig als funktioneller Marker der exokrinen Differenzierung des Pankreas und der Enzymproduktion in Zellmodellen und Organoiden verwendet. Veränderungen der Amylase-Menge oder -Aktivität werden oft in Studien zu pankreatischem Stress und Entzündungszuständen sowie in metabolischen Kontexten untersucht, die die Verdauungskapazität beeinflussen.
Amylase 2a Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AMY2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AMY2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AMY2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AMY2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.