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AIP4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421158-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Itch kodiert AIP4, eine E3-Ubiquitin-Ligase vom HECT-Typ, die den Ubiquitin-Transfer katalysiert und dadurch Proteinumsatz, Transportprozesse und die Stärke von Signalwegen reguliert. AIP4 moduliert Immun- und Entzündungspfade, einschließlich der Aktivierung und Differenzierung von T‑Zellen, und ist in rezeptornahe Signalnetzwerke wie Notch und NF‑κB eingebunden, indem es über ubiquitinierungsabhängige Kontrolle zentrale Adaptoren und Rezeptoren reguliert. Durch die Steuerung von ubiquitinabhängiger Sortierung und Degradation beeinflusst ITCH Apoptose, zelluläre Stressantworten und die Aufrechterhaltung der Immunhomöostase. Eine fehlregulierte ITCH/AIP4‑Aktivität wurde in experimentellen Modellen mit Phänotypen der Immundysregulation sowie veränderten Signaloutputs in Verbindung gebracht, die für entzündliche und autoimmunähnliche Prozesse relevant sind.
AIP4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Itch-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Itch abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Itch-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Itch-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.