Date published: 2026-7-11

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ACOT12 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-410299-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ACOT12 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ACOT12 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ACOT12 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom ACOT12 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ACOT12-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ACOT12 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-410299-ACT
    20 µg
    $397.00

    ACOT12 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-410299-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane Gen **ACOT12** kodiert eine Acyl‑CoA‑Thioesterase, die Acyl‑CoA‑Thioester zu freien Fettsäuren und Coenzym A hydrolysiert und so dazu beiträgt, intrazelluläre CoA‑Pools aufrechtzuerhalten und den aus Lipiden stammenden Stoffwechsel‑Fluss zu regulieren. Durch die Modulation des Gleichgewichts zwischen aktivierten und freien Fettsäuren beeinflusst ACOT12 Signal- und Stoffwechselwege, die mit Fettsäureoxidation, Lipid‑Remodelling und der allgemeinen Energiehomöostase verbunden sind. Eine veränderte ACOT12‑Expression wurde mit metabolischer Reprogrammierung und hepatischer Lipid‑Dysregulation in Verbindung gebracht, was sie für Studien zu Steatose, entzündungsassoziiertem metabolischem Stress und tumorassoziiertem Metabolismus relevant macht. Seine Aktivität bietet einen mechanistischen Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie die Verfügbarkeit von Acyl‑CoA die mitochondriale und zytosolische Lipidnutzung prägt.

    ACOT12 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACOT12-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ACOT12 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACOT12-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACOT12-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACOT12-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACOT12-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACOT12-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACOT12-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACOT12-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.