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ACBD6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413630-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACBD6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413630-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACBD6 kodiert ein Protein mit Acyl‑CoA‑Bindedomäne, das an der intrazellulären Lipidverarbeitung beteiligt ist, indem es mittel- bis langkettige Acyl‑CoA‑Ester bindet und den Transport von Acylgruppen koordiniert. In menschlichen Zellen wurde ACBD6 mit der peroxisomenassoziierten Lipidmetabolik und der Homöostase von Membranlipiden in Verbindung gebracht – Prozesse, die die Energiebilanz, die Organellenfunktion und zelluläre Stressantworten beeinflussen. Durch die Beeinflussung der Verfügbarkeit von Acyl‑CoA kann ACBD6 nachgeschaltete Signalwege modulieren, darunter Fettsäure‑Remodelling, Lipidsignalgebung und eine von Proteinacylierung abhängige Regulation. Eine Dysregulation der lipidmetabolischen Netzwerke, an denen ACBD6 beteiligt ist, ist für mechanistische Untersuchungen metabolischer Phänotypen und lipidgetriebener zellulärer Fehlfunktionen relevant.
ACBD6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACBD6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACBD6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACBD6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACBD6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.