Date published: 2026-7-10

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17β-HSD3 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403863-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • 17β-HSD3 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • 17β-HSD3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom 17β-HSD3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom 17β-HSD3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der HSD17B3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    17β-HSD3 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403863-ACT
    20 µg
    $397.00

    HSD17B3 kodiert 17β-HSD3, eine mikrosomale Oxidoreduktase, die die NADPH-abhängige Umwandlung von Androstendion zu Testosteron katalysiert – ein Schlüsselschritt der Androgenbiosynthese. Dieses Enzym wirkt vor allem in steroidogenen Geweben und trägt dazu bei, die Signalabgaben des Androgenrezeptors zu regulieren, die die sexuelle Entwicklung und die Fortpflanzungsphysiologie beeinflussen. Eine veränderte HSD17B3-Aktivität stört die Homöostase der Steroidhormone und wurde mit Störungen der Geschlechtsentwicklung sowie einer weiterreichenden endokrinen Dysregulation in Verbindung gebracht. In experimentellen Systemen stellt HSD17B3 einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um den Steroidstoffwechsel, die intrakrine Androgenproduktion und die Wechselwirkungen zwischen steroidogenen Signalwegen und transkriptionellen Programmen zu untersuchen.

    17β-HSD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HSD17B3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    17β-HSD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HSD17B3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HSD17B3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen 17β-HSD3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HSD17B3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von 17β-HSD3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des 17β-HSD3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HSD17B3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.