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ZIP4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412558-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZIP4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412558-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC39A4 kodiert ZIP4, einen Zinkimporter der Plasmamembran, der die zelluläre Zinkaufnahme und -verteilung reguliert und dadurch die Aktivität zinkabhängiger Enzyme sowie Transkriptionsprogramme unterstützt. Die Aktivität von ZIP4 trägt zur Homöostase von Metallionen bei und beeinflusst Signalwege, die über zinkresponsive Signalgebung mit epithelialer Differenzierung, Barriereintegrität und Nährstoffsensierung verknüpft sind. Eine Dysregulation von SLC39A4 ist mit einer beeinträchtigten Zinkabsorption und einer veränderten Epithelphysiologie assoziiert und ist daher für Studien zu Mikronährstofftransport und Gewebehomöostase relevant. In der biomedizinischen Forschung dient ZIP4 als nützlicher Knotenpunkt, um zinkgetriebene Genregulation und Stressantworten in gastrointestinalen und epithelialen Modellsystemen zu untersuchen.
ZIP4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC39A4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC39A4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC39A4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC39A4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.