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UPIIIb Double Nickase Plasmid (h) | sc-407617-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UPIIIb Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407617-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UPK3B kodiert Uroplakin IIIb (UPIIIb), ein tetraspaninähnliches Membranprotein, das zur spezialisierten apikal gelegenen Oberflächenarchitektur urothelialer Zellen beiträgt. UPIIIb ist an der Assemblierung des Uroplakin-Komplexes und dessen Transport zur asymmetrischen Einheitsmembran beteiligt und unterstützt damit die Barriereintegrität sowie Programme der Membrandifferenzierung im Epithel der Harnwege. Eine veränderte UPK3B-Expression wurde in unterschiedlichen Kontexten epithelialen Remodelings und einer Dysregulation der urothelialen Linienfestlegung beschrieben, was UPK3B zu einem nützlichen molekularen Ansatzpunkt für die Untersuchung von Differenzierungszustand und Membranorganisation macht. In humanen Zellmodellen wird eine Störung von UPK3B häufig zusammen mit Signalwegen bewertet, die Zellkontakte, die Kopplung an das Zytoskelett und den vesikulären Transport an der apikalen Membran steuern.
UPIIIb Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UPK3B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UPK3B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UPK3B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UPK3B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.