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uPAR Double Nickase Plasmid (m) | sc-422292-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Plaur kodiert den Urokinase‑Typ‑Plasminogenaktivator‑Rezeptor (uPAR), einen GPI‑verankerten Zelloberflächenrezeptor, der die Proteolyse räumlich fokussiert, indem er uPA bindet und die Plasmingenerierung koordiniert. uPAR verknüpft den Umbau der extrazellulären Matrix mit Zelladhäsion und Migration über Interaktionen mit Integrinen, Vitronectin und der Signalübertragung von Rezeptor‑Tyrosinkinasen und beeinflusst dadurch Signalwege, die die Zytoskelettdynamik und die perizelluläre Proteaseaktivität regulieren. Diese Achse ist zentral für Gewebeumbau, das Trafficking entzündlicher Zellen und Programme der Wundheilung und wird häufig in Kontexten untersucht, in denen veränderte Proteasenetzwerke und stromale Signalgebung Mikroumgebungen umgestalten. Die Biologie von Plaur/uPAR ist daher für mechanistische Forschung zu invasionsähnlicher Migration, fibroseassoziiertem Remodeling und der Rekrutierung von Immunzellen relevant, ohne therapeutische Aussagen zu implizieren.
uPAR Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Plaur-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Plaur abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Plaur-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Plaur-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.