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UBXD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410159-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UBXD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410159-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **UBXN6** kodiert **UBXD1**, einen Adapter mit UBX-Domäne, der polyubiquitinierte Substrate an die AAA+-ATPase **VCP/p97** koppelt und so die ubiquitinabhängige Proteinkontrolle koordiniert. UBXD1 ist an Prozessen wie dem ER-assoziierten Abbau (ERAD), dem endolysosomalen Transport sowie Autophagie-Lysosom-Wegen beteiligt und trägt zur Regulation des Abbaus fehlgefalteter oder beschädigter Proteine und membranassoziierter Komplexe bei. Durch die Kopplung an VCP/p97-getriebene Extraktions- und Remodelling-Ereignisse beeinflusst UBXD1 die zelluläre Proteostase und Stressantworten, die bei neurodegenerativen und anderen proteinaggregationsassoziierten Erkrankungen häufig gestört sind. Eine Störung UBXD1-abhängiger Signal- und Abbauwege ist daher für mechanistische Studien der Ubiquitin-Signalgebung, der Homöostase von Membranproteinen sowie nachgeschalteter entzündlicher oder stressgekoppelter Signalkaskaden relevant.
UBXD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UBXN6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UBXN6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UBXN6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UBXN6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.