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UBE2F Double Nickase Plasmid (m) | sc-426826-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UBE2F Double Nickase Plasmid (m2) | sc-426826-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ube2f** kodiert **UBE2F**, ein E2-konjugierendes Enzym, das die Neddylierung unterstützt, indem es **NEDD8** auf Cullin‑RING‑Ligasen überträgt, mit einer starken funktionellen Verknüpfung zur **CUL5–RBX2‑Achse**. Über diesen Signalweg trägt UBE2F zu einer ubiquitinähnlichen Modifikation bei, die Substraterkennung und -abbau feinjustiert und damit Proteostase, Zellzyklusfortschritt und stressadaptive Signalübertragung prägt. Störungen der UBE2F‑abhängigen Neddylierung können die CRL‑Aktivität sowie nachgeschaltete Transkriptions- und Apoptoseprogramme verändern, wodurch **Ube2f** ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung dysregulierter Proteinhomöostase in krebsrelevanten und neurobiologischen Kontexten ist. In Mausmodellen wird **Ube2f** daher häufig analysiert, um die Dynamik des NEDD8‑Signalwegs mit Veränderungen der Signalstärke und selektivem Proteinabbau zu verknüpfen.
UBE2F Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ube2f-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ube2f abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ube2f-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ube2f-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.