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TRIM5α Double Nickase Plasmid (h) | sc-409348-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRIM5α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409348-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRIM5 (TRIM5α) ist eine durch Interferon induzierbare E3-Ubiquitin-Ligase mit Tripartite-Motif, die als intrinsischer Restriktionsfaktor gegen retrovirale Infektionen wirkt, indem sie eintreffende Kapside erkennt und ein vorzeitiges Uncoating auslöst. Über ihre RING-abhängige Ubiquitinierungsaktivität und die Bildung höhergeordneter Gitterstrukturen aktiviert TRIM5α angeborene Immun-Signalwege, darunter NF-κB- und AP-1-Signalwege, und ist mit proteasom- und autophagiegekoppelten Mechanismen der Proteinqualitätskontrolle verknüpft. TRIM5α beteiligt sich zudem an der zytosolischen Mustererkennung und trägt dazu bei, nach einer viralen Herausforderung entzündliche Transkriptionsprogramme zu formen. Variation oder eine veränderte Regulation von TRIM5 wurde im Zusammenhang mit der Anfälligkeit für retrovirale Replikation, der antiviralen Immunantwort sowie einer weiter gefassten Fehlregulation der angeborenen Immun-Signalübertragung untersucht, die für Modelle entzündlicher Erkrankungen relevant ist.
TRIM5α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRIM5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRIM5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRIM5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRIM5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.