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TGase2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423375-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Tgm2** kodiert die Transglutaminase 2 (TGase2), ein multifunktionales, Ca²⁺-abhängiges Enzym, das Proteinvernetzung, Deamidierung und Polyaminierungsreaktionen katalysiert und dadurch die extrazelluläre Matrix umgestaltet sowie Proteinkomplexe stabilisiert. TGase2 fungiert zudem als GTP-bindendes Signalprotein und ist an integrinvermittelter Adhäsion, Zytoskelettdynamik sowie der Regulation von NF-κB- und TGF-β-assoziierten Stress- und Entzündungsantworten beteiligt. Über diese Aktivitäten beeinflusst TGase2 Apoptose, Autophagie, Wundheilung und fibrotisches Remodeling; eine veränderte Expression oder Aktivität von TGase2 wurde mit Modellen entzündlicher Erkrankungen, Gewebefibrose, Neurodegeneration und der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht. **Tgm2** wird daher in Mausmodellen häufig als zentraler Ansatzpunkt genutzt, um Matrixbiologie, Immun-Signalwege und zelluläre Anpassung an Stress zu untersuchen.
TGase2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tgm2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tgm2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tgm2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tgm2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.