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TFIIB Double Nickase Plasmid (h) | sc-401174-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TFIIB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401174-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **GTF2B** kodiert den Transkriptionsfaktor IIB (TFIIB), eine zentrale Komponente des Präinitiationskomplexes der RNA‑Polymerase II, die TBP/TFIID an der TATA‑Box mit Pol II verbindet und dabei hilft, die Transkriptionsstartstelle zu positionieren. TFIIB unterstützt die Promotorerkennung, die Transkriptionsinitiation und das frühe „Promoter Escape“ und beeinflusst damit die globale mRNA‑Produktion sowie Übergänge von Zellzuständen. Aufgrund seiner zentralen Rolle in der Pol‑II‑abhängigen Transkription können Störungen der TFIIB‑Funktion Signalwege beeinflussen, die Proliferation, Differenzierung und Stressantworten steuern. Eine Fehlregulation der allgemeinen Transkriptionsmaschinerie, einschließlich Faktoren, die die TFIIB‑abhängige Initiationsdynamik modulieren, wurde mit onkogenen Transkriptionsprogrammen und anderen Krankheiten in Verbindung gebracht, die durch veränderte Genexpression getrieben sind.
TFIIB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GTF2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GTF2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GTF2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GTF2B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.