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TFEB Double Nickase Plasmid (m) | sc-437332-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Tfeb** kodiert **TFEB**, einen Transkriptionsfaktor der basic-Helix-Loop-Helix-Leucin-Zipper-Familie, der als zentraler Regulator der Lysosomenbiogenese und der Autophagie wirkt, indem er das CLEAR-Gennetzwerk koordiniert. Die TFEB-Aktivität wird streng durch nährstoff- und stresssensitive Signalwege kontrolliert, einschließlich einer mTORC1-abhängigen Phosphorylierung, die die zytoplasmatische Sequestrierung gegenüber der nukleären Translokation beeinflusst und so Lysosomenfunktion, autophagischen Fluss und zelluläre Clearance fein abstimmt. Über diese Programme steuert TFEB die Proteostase, die mitochondriale Qualitätskontrolle und die angeborene Immun-Signalgebung und verknüpft damit Umweltreize mit katabolem Umbau. Eine fehlregulierte TFEB-Signalgebung wurde mit lysosomalen Speicherphänotypen, proteotoxischem Stress im Zusammenhang mit Neurodegeneration, metabolischem Ungleichgewicht sowie der Anpassung von Tumorzellen an Stress in Verbindung gebracht, was **Tfeb** zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien der zellulären Homöostase macht.
TFEB Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tfeb-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tfeb abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tfeb-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tfeb-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.