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TF Double Nickase Plasmid (h) | sc-401060-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401060-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane F3-Gen kodiert den Tissue Factor (TF), einen transmembranären Initiator der extrinsischen Gerinnungskaskade, der mit Faktor VII/VIIa einen Komplex bildet und dadurch die nachgeschaltete Thrombinbildung und Fibrinbildung auslöst. Über die Hämostase hinaus überschneiden sich TF-abhängige proteolytische Signalwege mit der Aktivierung von PARs, Entzündungsreaktionen, Angiogenese sowie Endothel–Monozyten-Interaktionen, die die Gefäßbiologie prägen. Die F3-Expression wird durch Zytokin- und Stress-Signalwege streng reguliert und häufig im Kontext von Thrombosen, Atherosklerose, sepsisassoziierter Koagulopathie und prokoagulatorischer Aktivität im Zusammenhang mit dem Tumormikromilieu untersucht. Diese Funktionen machen TF zu einem nützlichen Knotenpunkt, um die Wechselwirkungen zwischen Gerinnung und Signalwegen der angeborenen Immunität zu analysieren.
TF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.