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TAB1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402049-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes TAB1 (TAK1-bindendes Protein 1) ist ein Adapter-/Regulationsfaktor, der an MAP3K7/TAK1 bindet und die Signalweiterleitung von proinflammatorischen und stressresponsiven Rezeptoren an nachgeschaltete Kinasekaskaden erleichtert. Über seine Rolle bei der Aktivierung von TAK1 trägt TAB1 zur NF-κB- und MAPK-Signalübertragung bei und beeinflusst Transkriptionsprogramme, die die Zytokinproduktion, angeborene Immunantworten, das Zellüberleben und die Apoptose steuern. Eine TAB1-abhängige Feinabstimmung dieser Signalwege prägt zelluläre Reaktionen auf Signale des TNF-Rezeptors sowie der Toll-/IL-1-Rezeptor-Familie und verknüpft TAB1 damit mit entzündungsassoziierten Prozessen und Gewebestressantworten. Eine fehlregulierte TAB1–TAK1-Signalgebung wurde im Kontext chronisch-entzündlicher Erkrankungen, tumorassoziierter Entzündung und weiterer Pathologien untersucht, bei denen die NF-κB/MAPK-Aktivität gestört ist.
TAB1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TAB1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TAB1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TAB1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TAB1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TAB1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TAB1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TAB1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TAB1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TAB1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.