Date published: 2026-7-16

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SV2C CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402877-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • SV2C CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • SV2C CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom SV2C CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom SV2C CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SV2C-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    SV2C CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402877-ACT
    20 µg
    $397.00

    SV2C CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-402877-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das synaptische Vesikelglykoprotein 2C (SV2C) ist ein multipassierendes Membranprotein, das in synaptischen Vesikeln und verwandten sekretorischen Kompartimenten lokalisiert ist und dort zur Regulation von Vesikeltransport, Priming und stimulusgekoppelter Neurotransmitterfreisetzung beiträgt. In Neuronen interagieren SV2-Familienproteine mit der zentralen Exozytose-Maschinerie und beeinflussen den synaptischen Vesikelzyklus sowie die Effizienz der Neurotransmission, was die Signalübertragung auf Schaltkreisebene mitprägt. Beim Menschen ist SV2C in katecholaminergen Bahnen angereichert und wurde mit der Funktion dopaminerger Synapsen in Verbindung gebracht, wodurch es für Studien zur neuronalen Vulnerabilität und synaptischen Dysfunktion relevant ist. Veränderte SV2C-Expression oder -Aktivität wurde in genetischen und funktionellen Datensätzen mit neurodegenerativen und neuropsychiatrischen Phänotypen assoziiert, was seinen Einsatz als mechanistischer Knotenpunkt in der synaptischen Biologieforschung unterstützt.

    SV2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SV2C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    SV2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SV2C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SV2C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SV2C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SV2C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SV2C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SV2C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SV2C-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.