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STEP Double Nickase Plasmid (h) | sc-407340-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
STEP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407340-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Protein-Tyrosin-Phosphatase, Nicht-Rezeptor-Typ 5 (PTPN5), auch als STEP bekannt, ist eine im Gehirn stark exprimierte Phosphatase, die die synaptische Signalübertragung moduliert, indem sie zentrale neuronale Substrate wie ERK1/2-MAP-Kinasen und NMDA-Rezeptor-assoziierte Proteine dephosphoryliert. Durch die Kontrolle des phosphorylierungsabhängigen Traffickings und der Aktivität glutamaterger Rezeptoren beeinflusst STEP die synaptische Plastizität sowie Signalwege, die mit Lernen und Gedächtnis zusammenhängen. Die Aktivität von PTPN5 greift in MAPK/ERK- und Rezeptor-Endozytose-Signalwege ein und prägt dadurch reizabhängige neuronale Antworten. Eine dysregulierte STEP-Signalgebung wurde in neurodegenerativen und neuropsychiatrischen Forschungskontexten mit veränderter synaptischer Funktion in Verbindung gebracht, was PTPN5 zu einem nützlichen Ziel macht, um phosphataseabhängige Mechanismen in neuronalen Schaltkreisen zu untersuchen.
STEP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTPN5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTPN5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTPN5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTPN5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.