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Smad4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421527-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Smad4 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421527-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse Smad4 kodiert einen zentralen co-SMAD-Transkriptionsmediator, der rezeptoraktivierte SMAD2/3- und SMAD1/5/8-Signale integriert, um die kontextabhängige Genexpression nachgeschaltet der TGF-β- und BMP-Signalwege zu regulieren. Durch die Zusammenarbeit mit anderen SMADs und DNA-bindenden Kofaktoren steuert SMAD4 Programme, die an Zellzykluskontrolle, Differenzierung, Umbau der extrazellulären Matrix und Immunmodulation beteiligt sind. Eine Störung der Smad4-Signalgebung verändert die epitheliale–mesenchymale Plastizität und die Gewebehomöostase, weshalb sie häufig im Fokus von Studien zur Entwicklungsmusterbildung und zu fibroseassoziierten Transkriptionsantworten steht. In der Krebsbiologie wird eine veränderte SMAD4-Funktion häufig als mechanistischer Ansatzpunkt genutzt, um in Mausmodellen das Umschalten des TGF-β-Signalwegs zwischen Wachstumshemmung und pro-invasiven transkriptionellen Outputs zu untersuchen.
Smad4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Smad4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Smad4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Smad4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Smad4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.