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SIMP Double Nickase Plasmid (h) | sc-404481-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SIMP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404481-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
STT3B kodiert eine katalytische Untereinheit des Oligosaccharyltransferase-Komplexes, der für die N‑Glykosylierung im endoplasmatischen Retikulum verantwortlich ist, und spielt eine wichtige Rolle bei der posttranslationalen Modifikation von Glykoproteinen, die der kotranslationalen Glykankopplung entgehen. Über seinen Beitrag zu Proteinfaltung, Qualitätskontrolle und ER‑assoziiertem Abbau beeinflusst STT3B die Proteostase des sekretorischen Weges sowie die Reifung membranständiger und sekretierter Rezeptoren. Störungen der STT3B‑abhängigen Glykosylierung können den Rezeptortransport und die Signalgebung verändern und verknüpfen diesen Weg mit zellulären Stressantworten sowie Phänotypen, die für Störungen der Glykoprotein‑Homöostase und die Tumorbiologie relevant sind. Als zentraler Knotenpunkt der ER‑Glykoproteinverarbeitung wird STT3B häufig in Studien zur Regulation des sekretorischen Weges, zur Biogenese von Immunrezeptoren und zum Umbau von Proteostase‑Netzwerken untersucht.
SIMP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STT3B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STT3B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STT3B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STT3B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.