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Septin 9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403987-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Septin 9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403987-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SEPT9 kodiert Septin 9, ein GTP-bindendes Zytoskelettprotein, das sich zu hetero-oligomeren Septinfilamenten zusammenlagert und als Diffusionsbarriere sowie als Gerüst für aktin- und mikrotubuliassoziierte Prozesse dient. Septin 9 trägt zur Zytokinese, zum Vesikeltransport, zur Zellpolarität und zum Membran-Remodeling bei und wurde mit der Regulation der mitotischen Progression und der zellulären Architektur in Verbindung gebracht. Eine veränderte SEPT9-Expression oder genomische Störung ist mit Defekten in der Zellteilung und der Organisation des Zytoskeletts assoziiert, und eine Dysregulation von SEPT9 wurde in unterschiedlichen Krebszusammenhängen sowie bei weiteren Erkrankungen beschrieben, die mit abweichender Proliferation und Gewebeorganisation einhergehen. Diese Eigenschaften machen Septin 9 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Zytoskelettdynamik, der mitotischen Genauigkeit und der Folgen von Störungen des Septinnetzwerks auf Signalweg-Ebene.
Septin 9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SEPT9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SEPT9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SEPT9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SEPT9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.