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Septin 7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401655-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **SEPT7** kodiert Septin 7, einen zentralen Bestandteil hetero-oligomerer Septinfilamente, die sich an der Zellrinde zusammenlagern, um Membrandomänen zu organisieren und den Umbau des Zytoskeletts zu koordinieren. Septin 7 ist an der Wechselwirkung zwischen Aktin und Mikrotubuli beteiligt, unterstützt die Funktion des Zytokineserings und wirkt an Kompartimentierungsprozessen mit, die Vesikeltransport, Ziliogenese und Zellpolarität beeinflussen. Über diese Funktionen wirkt **SEPT7** auf Signalwege, die die Genauigkeit der Zellteilung und die neuronale Morphogenese steuern; eine Fehlregulation wurde in Zusammenhängen mit Tumorzellverhalten, neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie Barriere- oder Immunzelldynamik untersucht. **SEPT7** wird häufig als Marker und funktioneller Knotenpunkt genutzt, um die Architektur von Septin-Gerüsten und zytoskelettabhängige Signalübertragung zu untersuchen.
Septin 7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SEPT7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SEPT7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SEPT7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SEPT7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.