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PrP Double Nickase Plasmid (h) | sc-401061-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PrP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401061-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane PRNP-Gen kodiert das Prionprotein PrP, ein glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankertes Zelloberflächenprotein, das im Nervensystem besonders stark vertreten ist und mit synaptischer Funktion, Kupferbindung und zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht wird. PrP durchläuft konstitutives endozytotisches Trafficking und wird über sekretorische sowie endolysosomale Signalwege prozessiert; dabei überschneidet es sich mit Proteostase-Netzwerken wie dem Ubiquitin-Proteasom-System und der Autophagie. Fehlfaltung und konformationelle Umwandlung von PrP sind zentral für die Prionbiologie und stehen mit neurodegenerativen Phänotypen in Zusammenhang, die durch Proteinaggregation und neuronale Dysfunktion gekennzeichnet sind. PRNP wird daher breit in Modellen der Proteinfehlfaltung, der Signalgebung in Membran-Mikrodomänen sowie von Wirtsfaktoren untersucht, die die Anfälligkeit für prionartige Ausbreitung beeinflussen.
PrP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRNP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRNP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRNP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRNP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.