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PRMT5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401115-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRMT5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401115-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRMT5 kodiert die Protein-Arginin-Methyltransferase 5, eine wichtige Typ-II-Methyltransferase, die die symmetrische Dimethylierung von Argininresten an Histonen (z. B. H4R3 und H3R8) sowie an zahlreichen Nicht-Histon-Substraten katalysiert. Über diese Methylmarkierungen trägt PRMT5 zur Koordination des Chromatinzustands, transkriptioneller Programme und des RNA-Stoffwechsels bei, einschließlich der snRNP-Biogenese und des Prä-mRNA-Spleißens durch Methylierung von Sm-Proteinen. Die PRMT5-Aktivität ist in epigenetische Regulation und Zellzykluskontrolle eingebunden und beeinflusst Proliferation, Differenzierung und Stressantwort-Signalwege. Eine fehlregulierte PRMT5-Funktion wurde mit verändertem Spleißen und Signaturen transkriptioneller Repression in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten in Verbindung gebracht, wodurch PRMT5 ein breit untersuchter Knotenpunkt der Genexpressionskontrolle ist.
PRMT5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRMT5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRMT5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRMT5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRMT5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.