Date published: 2026-7-14

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PLIC-2 Double Nickase Plasmid (h): sc-404783-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das PLIC-2 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • PLIC-2 Double-Nickase-Plasmid (h) und PLIC-2 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf UBQLN2 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PLIC-2: sc-100612
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    PLIC-2 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-404783-NIC
    20 µg
    $410.00

    PLIC-2 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-404783-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    UBQLN2 kodiert Ubiquilin-2 (PLIC-2), ein Protein mit ubiquitinähnlicher sowie ubiquitinassoziierter Domäne, das polyubiquitinierte Substrate zum 26S-Proteasom transportiert und an der ER-assoziierten Degradation (ERAD) sowie der Autophagie beteiligt ist. PLIC-2 unterstützt die Proteinkontrolle, indem es ubiquitinierte Fracht mit dem Proteasom verknüpft, den Abbau fehlgefalteter oder aggregationsanfälliger Proteine beeinflusst und während zellulärem Stress die Proteostase aufrechterhält. Eine Dysregulation UBQLN2-abhängiger Clearance-Wege wurde mit neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht, die durch ubiquitinpositive Einschlüsse und eine beeinträchtigte Proteasomfunktion gekennzeichnet sind, was UBQLN2 zu einem relevanten Ziel für die Modellierung von Proteostase-Defekten in humanen Zellen macht. In der biomedizinischen Forschung wird die Störung von UBQLN2 genutzt, um Ubiquitin-Signalwege, die Biologie von Stressgranula und Aggregaten sowie das Zusammenspiel zwischen proteasomalem Abbau und autophagischem Flux zu untersuchen.

    PLIC-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UBQLN2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UBQLN2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UBQLN2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UBQLN2-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.