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PLC γ1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400472-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PLC γ1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400472-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PLCG1 kodiert die Phospholipase Cγ1 (PLCγ1), ein rezeptornahes Signalenzym, das PIP2 hydrolysiert und dabei IP3 und Diacylglycerol erzeugt, was die intrazelluläre Ca2+-Mobilisierung und die Aktivierung der Proteinkinase C antreibt. PLCγ1 wird nachgeschaltet von Rezeptor-Tyrosinkinasen und Immunrezeptoren aktiviert und integriert Signale, die Proliferation, Differenzierung, Zytoskelettumbau und Zellmigration regulieren. Diese Achse ist mit der PI3K–AKT- und der MAPK/ERK-Signalübertragung verknüpft und prägt über Ca2+-abhängige Effektoren die transkriptionellen Outputs. Eine fehlregulierte PLCG1-Aktivität wurde mit onkogenen Signalkontexten und aberranter Aktivierung von Immunzellen in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für mechanistische Studien der Signaltransduktion unterstreicht.
PLC γ1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLCG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLCG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLCG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLCG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.