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plasminogen CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401410-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
plasminogen CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401410-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **PLG** kodiert Plasminogen, ein in der Leber gebildetes Zymogen, das zu Plasmin aktiviert wird und so die Fibrinolyse sowie eine breit angelegte extrazelluläre Proteolyse antreibt. Über Interaktionen mit gewebs- und urokinaseartigen Plasminogenaktivatoren sowie mit Plasmininhibitoren reguliert Plasminogen die Auflösung von Gerinnseln, den Umbau der extrazellulären Matrix und die Zellmigration und greift damit in Wundheilungsprozesse und entzündliche Proteasenetzwerke ein. Die Plasminaktivität beeinflusst zudem die perizelluläre Proteolyse und die Bioverfügbarkeit von Wachstumsfaktoren, wodurch **PLG** mit der vaskulären Homöostase und Signalwegen des Gewebeumbaus verknüpft ist. Eine veränderte Plasminogenfunktion oder -regulation wird mit einer gestörten Fibrinclearance und einem Ungleichgewicht proteolytischer Aktivitäten in thrombotischen und entzündlichen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien zur Hämostase und Matrixbiologie unterstützt.
plasminogen Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PLG-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
plasminogen Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PLG-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PLG-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen plasminogen-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PLG-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von plasminogen-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des plasminogen-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PLG-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.