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PKC gamma Double Nickase Plasmid (h) | sc-400503-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PKC gamma Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400503-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRKCG kodiert die Proteinkinase C Gamma (PKCγ), eine in Neuronen stark angereicherte, durch Ca2+ und Diacylglycerol aktivierte Serin/Threonin-Kinase, die Membransignalgebung mit einer phosphorylierungsabhängigen Kontrolle von Erregbarkeit und synaptischer Funktion koppelt. PKCγ integriert vorgeschaltete Signale aus der Phospholipase‑C‑Signalgebung, um Zytoskelett-Remodelling, Vesikeltransport und aktivitätsabhängige Transkription über Signalwege zu modulieren, die sich mit MAPK/ERK und anderen Kinasekaskaden überschneiden. In menschlichen Geweben wird PRKCG im zentralen Nervensystem hoch exprimiert; veränderte PKCγ‑Signalgebung und kodierende Varianten wurden mit neurodegenerativen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht. Experimentelle Eingriffe in PRKCG werden häufig genutzt, um Signaltransduktionsmechanismen zu untersuchen, die neuronale Plastizität, Netzwerkaktivität und phosphorylierungsgetriebene Veränderungen des Proteoms steuern.
PKC gamma Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRKCG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRKCG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRKCG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRKCG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.