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Pax-9 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422122-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Pax-9 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422122-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Pax9 kodiert Pax-9, einen Paired-Box-Homeodomänen-Transkriptionsfaktor, der im Mausmodell Genexpressionsprogramme reguliert, die die kraniofaziale Musterbildung, die Odontogenese sowie die Entwicklung von aus Schlundtaschen hervorgehenden Organen steuern. Pax-9 koordiniert während der Embryogenese die epithelial-mesenchymale Signalübertragung und die Festlegung von Zelllinien und beeinflusst dabei Morphogen-Signalwege wie WNT, BMP, FGF und SHH, die die Formgebung sich entwickelnder Gewebe bestimmen. Eine Störung oder veränderte Regulation von Pax9 ist mit Entwicklungsdefekten wie Zahnagenesie und kraniofazialen Fehlbildungen verbunden, was Pax9 zu einem geeigneten Knotenpunkt für die Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle der Organogenese macht. In adulten sowie Stamm-/Progenitor-Kontexten dient Pax-9 als Marker und Regulator von Differenzierungszuständen, die für die Entwicklungsbiologie und die Zuordnung von Genotyp zu Phänotyp relevant sind.
Pax-9 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Pax9-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Pax9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Pax9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Pax9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.