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Pax-7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400662-ACT | 20 µg | $397.00 |
PAX7 kodiert den Paired-Box-Transkriptionsfaktor Pax-7, einen zentralen Regulator der Spezifizierung der myogenen Zelllinie und der Aufrechterhaltung von Stammzellen der Skelettmuskulatur. Pax-7 koordiniert Transkriptionsprogramme, die Proliferation, Selbsterneuerung und Differenzierung steuern, und wirkt dabei zusammen mit myogenen Regulationsfaktoren, um Muskelregeneration und entwicklungsbiologische Musterbildung zu kontrollieren. Neben seinen Funktionen im zentralen Nervensystem und in von der Neuralleiste abgeleiteten Zelllinien wurde eine fehlregulierte PAX7-Aktivität mit veränderter Zellidentität und onkogenen transkriptionellen Zuständen in Verbindung gebracht, einschließlich fusionsgetriebenem Rhabdomyosarkom. Als Determinante der Zelllinienfestlegung wird Pax-7 häufig als Marker und funktioneller Knotenpunkt genutzt, um Schicksalsentscheidungen, Chromatinregulation und entwicklungsbiologische Gennetzwerke in menschlichen Zellen zu untersuchen.
Pax-7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PAX7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Pax-7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PAX7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PAX7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Pax-7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PAX7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Pax-7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Pax-7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PAX7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.