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PAR-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417018-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PAR-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417018-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
F2RL2 kodiert den proteaseaktivierten Rezeptor 3 (PAR-3), einen thrombinresponsiven G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der über eine regulierte proteolytische Aktivierung die Signalübertragung in Thrombozyten sowie die Reaktionen von Gefäßzellen moduliert. PAR-3 beeinflusst hämostatische und inflammatorische Signalwege, indem er nachgeschaltete GPCR-Signalnetzwerke mitprägt, darunter die Mobilisierung von Calcium und Kinasekaskaden, die mit gerinnungsgetriebener zellulärer Aktivierung verknüpft sind. Beim Menschen wurde eine veränderte Signalgebung der PAR-Rezeptorfamilie mit dysregulierter Thrombose, vaskulärer Entzündung und Tumor‑Stroma‑Interaktionen in Verbindung gebracht, was F2RL2 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien der Protease-Signalübertragung macht. Die Aufklärung der PAR-3-Funktion unterstützt die Untersuchung des Crosstalks zwischen Proteasen, GPCRs und extrazellulären Matrixsignalen in krankheitsrelevanten Mikroumgebungen.
PAR-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F2RL2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F2RL2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F2RL2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F2RL2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.