Date published: 2026-7-29

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p53 Lentiviral Activation Particles (h): sc-416469-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • p53 Lentiviral Activation Particles (h) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • p53 Lentiviral Activation Particles (h) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von p53 Lentiviral Activation Plasmid (h) und p53 Lentiviral Activation Plasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des TP53-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz der Genaktivierung per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: p53 Antibody (DO-1): sc-126
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    p53 Lentiviral Activation Particles (h)

    sc-416469-LAC
    200 µl
    $455.00

    Das humane TP53 kodiert p53, einen sequenzspezifischen Transkriptionsfaktor, der die Erkennung von DNA-Schäden, onkogenen Stress und andere zelluläre Insulte integriert, um Zellzyklusarrest, Apoptose, Seneszenz und DNA-Reparatur zu koordinieren. p53 steuert zentrale Checkpoint-Signalwege durch die transkriptionelle Kontrolle von Zielgenen wie CDKN1A (p21), BAX, PUMA und GADD45 und wird durch ubiquitinvermittelten Abbau über MDM2/MDM4 streng reguliert. Zudem ist p53 in PI3K–AKT-, MAPK- und Programme des metabolischen Stressresponse-Netzwerks eingebunden, um die Genomstabilität zu bewahren und die Ausbreitung geschädigter Zellen zu begrenzen. Eine Fehlregulation der TP53-Signalisierung durch Mutation, Copy-Number-Veränderungen oder eine Inhibition auf Signalweg-Ebene ist ein zentrales Merkmal der Tumorbiologie und wird breit untersucht, unter anderem im Zusammenhang mit Mechanismen genomischer Instabilität, Phänotypen des Therapieansprechens in Modellsystemen und Entscheidungen über das Zellschicksal.

    p53 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente TP53-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    p53 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der TP53-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen p53-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen TP53-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.