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p35 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400431-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p35 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400431-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK5R1 kodiert p35, eine in Neuronen angereicherte regulatorische Untereinheit, die an die Cyclin-abhängige Kinase 5 (CDK5) bindet und sie aktiviert und dadurch die Kinaseaktivität auf Substrate ausrichtet, die das Zytoskelett-Remodeling, das Neuritenauswachsen, den Transport synaptischer Vesikel und die neuronale Migration steuern. Über die CDK5/p35-Signalgebung beeinflusst CDK5R1 Phosphorylierungsnetzwerke, die sich mit der MAPK-Signalgebung, der Axonführung und neuroentwicklungsbezogenen Programmen überschneiden. Eine fehlregulierte Prozessierung von p35 und eine veränderte CDK5-Aktivität wurden mit neuronalen Stressantworten sowie aberranten Phosphorylierungsereignissen in Verbindung gebracht, die an Mechanismen neurodegenerativer und neuroentwicklungsbedingter Erkrankungen beteiligt sind. Entsprechend wird CDK5R1 aufgrund seiner Rolle bei der Aufrechterhaltung neuronaler Struktur und Funktion unter physiologischen und pathologischen Bedingungen intensiv untersucht.
p35 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK5R1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK5R1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK5R1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK5R1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.